Naturkosmetik, Vegane Kosmetik, Biokosmetik… unser Wegweiser durch das Begriffe-Labyrinth

Natur und Bio sind gefragt wir noch nie – zu Recht.

Du willst deiner Haut, deiner Gesundheit und letztlich unserer Umwelt Gutes tun und dich mit natürlicher Pflege verwöhnen.  Also greifst du –  naheliegend – zu Kosmetik aus Pflanzen – und wirst durch einen Dschungel aus Begrifflichkeiten und Aussagen verwirrt, die oft nicht halten, was sie versprechen.

Was versteckt sich hinter Pflanzenkosmetik, Veganer Kosmetik, Natur- oder Biokosmetik. Worauf musst du achten, um echte Natur- und Bio-Qualität von Greenwashing zu unterscheiden?

Unser Blog soll Licht ins Dunkel zu bringen und dir helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Herkömmliche/Konventionelle Kosmetik:

Auch diese, grundsätzlich synthetisch hergestellte Kosmetikkategorie unterliegt der europäischen Kosmetikverordnung, muss also sicher sein.

Allerdings sind hier eine große Zahl von chemischen Substanzen erlaubt, die man eigentlich nicht an und in seinen Körper lassen möchte: Erdölprodukte, Paraffine, Silikone, Formaldehyde, Mikroplastik, Parabene, PEG&PPG, Phthalate, synthetische Öle und Wachse, synthetische Farb- und Duftstoffe und vieles mehr. Diese Inhaltsstoffe sind meist günstig und leicht zu verarbeiten, ABER sie können die Haut reizen, manche werden als potentiell hormonbeeinflussend, krebserregend oder umweltschädlich beschrieben.

Naturnahe/Ohne Kosmetik/ Pflanzenkosmetik:

Besonders in diesem Segment ist Vorsicht geboten. Es wird der eine oder andere synthetische oder besorgniserregenden Stoff (z.B. Parabene) durch einen pflanzlichen ersetzt – der hat aber nur einen kleinen Anteil am Produkt. Durch eine „grüne“ Aufmachung und entsprechende Slogans wird hier Natur vorgegaukelt, wo kaum eine drin ist: das nennt man greenwashing.

Vegane Kosmetik:

Vegane Kosmetik verzichtet auf alle Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs, z.B. Hyaluron, Lanolin (Wollfett), Knochenmehl, roter Farbstoff aus Schildläusen, Collagen, Milch, Honig, Bienenwachs… Erlaubt sind ausschließlich Stoffe pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ursprungs.

Vegan bedeutet aber nicht – wie man meinen könnte – rein pflanzlich oder zwangsläufig auch „Natur” oder “BIO“. Vegane kann genau wie konventionelle Kosmetik jede Menge synthetische oder bedenkliche INCI  wie Mineralöle, Silikone, Mikroplastik, Sulfate usw. enthalten. Wenn du auf beides Wert legst, musst du eine Pflege suchen, die BIO UND VEGAN ist.

Naturkosmetik:

Langsam kommen wir ins richtige Fahrwasser – es wird natürlicher, aber nicht einfacher.

Die Begriffe Natur- und Biokosmetik sind  – ACHTUNG AUSNAHME ÖSTERRERICH – auf europäischer Ebene nicht gesetzlich geregelt, es bleibt also eine breite Grauzone, die Schummelei Tür und Tor öffnet.

Um diese Lücke zu schließen, haben verschiedene Institutionen und Hersteller Kriterien entwickelt, wonach sie sich zu einem bestimmten Anteil an natürlichen Rohstoffen verpflichten und auf manche umstrittene Stoffe verzichten. Wer diesen – nicht einheitlichen – Anforderungen entspricht, erhält das entsprechende Label – die bekanntesten sind Eccocert, NaTrue und BDIH. Für den Konsumenten schwer bzw. nur mit sehr viel Aufwand vergleichbar und durchschaubar.

FAZIT: sich selbst schlau machen ist angesagt, Aussagen kritisch hinterfragen – oder eine Marke zu finden, der man vertraut. 

Biokosmetik:

Der Unterschied zu Naturkosmetik liegt in der Herkunft der Rohstoffe. Für Naturkosmetik müssen sie nicht biologisch angebaut sein, für Biokosmetik ist das Voraussetzung („aus kontrolliert biologischem Anbau“, kbA).

Auch hier gibt es  jede Menge private Gütesiegel – neben Eccocert, BDIH, NaTrue z.B. auch ICADA, Cosmebio, ICEA – die Biokosmetik zertifizieren. Diese “Biozertifikate” sehen den deutlich weniger strengen “Naturkosmetik-Zertifikaten” zum Verwechseln ähnlich – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Der Anteil der biologischen Rohstoffe hängt also stark von der jeweiligen Bio-Zertifizierungsstelle ab. So liegt der Anteil an Rohstoffen pflanzlichen Ursprungs bei ecocert bei 95%, der Bio-Anteil jedoch nur bei 10%.

Bei einigen Biosiegeln, wie denen aus Österreich, liegt der geforderte Bio-Anteil mit 95% hoch und Biokosmetik kann sich damit deutlich von den anderen Kategorien abheben.

Österreich ist Vorreiter und Ausnahme

Um den Verbraucher vor Irreführung bei Bio- und Naturkosmetika zu schützen, hat das österreichische BuMi für Gesundheit 2010 strenge Kriterien für die Inhaltsstoffe und die Herstellungsverfahren von Biokosmetik aufgestellt.

Im internationalen Vergleich sind die im Codex festgelegten Bestimmungen äußerst streng und liegen bei Biokosmetik über den Normen der EU.

Bei dem Codexkapitel A8, Biokosmetik des ÖLMB handelt es sich um die einzige Zertifizierung in Europa, die auf gesetzlichem Rahmen basiert.

Neben den allgemeinen Anforderungen für Naturkosmetik (LINK zu BIO-Siegel) gilt hier für Biokosmetik, daß

  • mindestens 95% (-100%) der landwirtschaftlichen Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) stammen müssen
  • ein biologischer Mindestanteil bezogen auf das Endprodukt (z.B. 90% bei Ölen, 30% bei Emulsionen – neben Wasser) vorhanden sein muss; Wasser ist nicht bioizertifizierbar 
  • der Biostatus durch eine österreichische Biokontrollstelle kontrolliert, zertifiziert, rezertifiziert werden muss; dabei werden die Rezepturen kontrolliert und die Rohstoffe sowie die Verarbeitung in z.T. unangekündigten Kontrollen überprüft
  • die Auslobung mit Kontrollstellensiegel, -nummer, Verweis auf das ÖLMB erfolgen muss:

Alle angeführten Produkte werden nach den Richtlinien des österreichischen Lebensmittelbuchs ÖLMB, Codexkapitel A8 “Biokosmetik” hergestellt. SLK AT-BIO-501

mysalifree: höchste BIO-Qualität, maximale VERTRÄGLICHKEIT, VEGAN*

Alle mysalifree-Produkte tragen das SLK-Bioprüfsiegel für zertifizierte Biokosmetik nach ÖLMB. Die SLK GesmbH ist eine unabhängige Zertifizierungsstelle, die international nach den Grundsätzen der Europäischen Norm für Zertifizierungsstellen (EN 45011) arbeitet und staatlich überwacht wird.

mysalifree Kosmetik garantiert dir so beste Bio-Qualität.

Wir gehen aber noch über die Anforderungen des ÖLMB hinaus:

  • unsere Wirkstoffe sind nicht nur bio und reizarm
  • sondern werden besonders schonend mittels CO2-Extraktion hergestellt
  • aufgrund ihres allergenen Potential verzichten wir zudem auch auf natürliche Duftstoffe und ätherische Öle.
  • allen mysalifree Produkten wurden von unabhängigen Instituten höchste Verträglichkeit und Salicylatfreiheit bestätigt.

Ehrlich, transparent, mit Herz in Österreich hergestellt.

NUR DAS BESTE FÜR DICH UND DEINE HAUT.

* mysalifree Produkte sind vegan (noch nicht geschafft haben wir es beim Lippenbalsam (enthält Bienenwachs) und Shampoo/Duschgel (enthält Seidenprotein)

mysalifree: höchste BIO-Qualität, maximale VERTRÄGLICHKEIT, VEGAN*

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.