Haarausfall: 4 Arten, die Ursachen und was hilft?

Inhaltsverzeichnis

Wer wünscht sich das nicht: volles, gesundes, glänzendes Haar? Schönes Haar ist natürlicher Schmuck, wir verbinden damit Attraktivität und Gesundheit.

Umso mehr setzt es uns zu, wenn es plötzlich ausfällt.
Welche Arten von Haarausfall gibt es, wie kann man Haarausfall stoppen und was sind die besten Mittel gegen Haarausfall?
In unserem heutigen Artikel beantworten wir dir diese Fragen.

Keinen Grund zur Beunruhigung gibt es, wenn du täglich etwa 100 Haare in deiner Bürste oder Dusche findest – das ist ganz normal. Von Haarausfall spricht man dann, wenn darüber hinaus kontinuierlich Haare ausgehen und nicht mehr nachwachsen.

Aber es gilt auch hier – vorbeugen ist besser als heilen. Auch wenn du eine prachtvolle Haartracht dein eigen nennst, solltest du achtsam damit umgehen: gesunde Ernährung, Entschleunigung, moderate Bewegung, ausreichend Schlaf, milde Haarpflege mit hochwertigen Produkten helfen, dass du dein gesundes, volles Haar behältst.

Arten von und Ursachen für Haarausfall

Für Haarausfall kann es eine Reihe von Gründen geben – die häufigste Ursache liegt sowohl bei Frauen als auch bei Männern an den Genen.

1. Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)

Bei genetisch bedingtem Haarausfall zeigt sich bei Männern und Frauen ein unterschiedliches Bild.

Haarausfall bei Männern

Anlagebedingter Haarausfall bei Männern

Hier wird es zuerst an der Stirn lichter (die bekannten „Geheimratsecken“ und an den oberen Schläfen), dann kann das Haar am Oberkopf dünner werden, die Tonsur breitet sich aus. Es bildet sich eine Glatze am Hinterkopf, oftmals bleibt nur noch ein Haarkranz bestehen. Das betrifft entgegen der landläufigen Meinung nicht nur ältere Männer, auch Jugendliche können betroffen sein.
Grund ist eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron, es lässt die Haarwurzeln schrumpfen.

Haarausfall bei Frauen

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen

Selten zeigen sich bei Frauen völlig kahle Stellen, der Haarausfall manifestiert sich vor allem im Scheitelbereich, dieser kann breiter werden und sich nach hinten verlängern, die Kopfhaut kann durchscheinen. Diese Form des Haarausfalls tritt besonders nach den Wechseljahren auf.

Die Ursache der androgenetischen Alopezie ist unbekannt; Mediziner vermuten eine genetisch bedingte Androgen-Empfindlichkeit der Haarwurzeln. Bei Androgenen handelt es sich um Sexualhormone mit einer sogenannten „männlichen“ Wirkung, wie zB Bartwuchs.

2. Kreisrunder Haarausfall

Beim Kreisrunden Haarsaufall gibt es keine Unterschiede hinsichtlich des Erscheinungsbildes zwischen Mann und Frau, allerdings tritt der kreisrunde Haarausfall deutlich häufiger beim weiblichen Geschlecht auf.

In Deutschland sind etwa eine Million Menschen betroffen, in erster Linie Kinder und junge Erwachsene. Die Ursachen sind bis dato nicht bekannt – man geht von einer Autoimmunerkrankung aus: körpereigene Zellen wehren sich plötzlich gegen die Haarwurzeln und lösen eine Entzündung aus.

Als Folge bilden sich   das kann von einem Tag auf den anderen passieren – kreisrunde kahle Stellen am Kopf, an den Brauen, Wimpern oder am Bart.

Kreisrunder Haarausfall

3. Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa)

Beim diffusen Haarausfall gibt es keine geschlechterspezifischen Unterschiede, auch hier sind Frauen deutlich öfter betroffen.

Das Kopfhaar wird dünner, lichter, die Kopfhaut schimmert durch – kahle Stellen gibt es nicht.

Gründe für diese Form des Haarverlustes gibt es eine ganze Reihe:  Stress, Schwangerschaft, Hormontherapie, Schilddrüsenstörungen, Chemotherapie, Eisenmangel, Mangelernährung, Medikamentennebenwirkungen oder auch ein „Überpflegen“ der Haare (Brennschere, zu heißes Föhnen, zu häufiges Haarewaschen…)

Ist die Ursache beseitigt, kann es noch bis zu 3 Monate dauern, bis erste Erfolge sichtbar sind.

4. Seltene Formen von Haarausfall

Haarausfall aufgrund von Entzündungen

Entzündungen der Kopfhaut können mit Haarausfall einhergehen. Um Vernarbungen und damit endgültigen Haarverlust zu vermeiden, bitte rasch einen Dermatologen konsultieren.

Psychische Störungen

Den zwanghaften Drang, sich bei Stress Haare auszureißen wird Trichotillomanie genannt. Eine nicht seltene Art der Verhaltensstörung.

Haarausfall aufgrund mechanischer Ursachen

Druck (z.B. bei langandauernder Bettlägerigkeit) oder anhaltender Zug durch einen straffen Pferdeschwanz können zu Haarverlust führen.

Haarausfall bei Stress

Haarausfall – was hilft, was tun?

Die Frage, die vor allen anderen steht: was hilft bei Haarausfall?

Das hängt von Art und Ursache ab, deshalb:  vor der Therapie steht die Diagnose! Der Gang zum Arzt, der Ärztin deines Vertrauens sind die Basis des Erfolgs: sie klären ab, ob der Haarausfall genetisch bedingt ist, oder z.B. Eisenmangel, eine Schilddrüsenerkrankung vorliegt, ein Medikament verantwortlich ist…

Und auch du selbst kannst einiges dazu tun, um dem Haarausfall vorzubeugen bzw. dagegen vorzugehen:

  • Gesunde Ernährung: ist Veranlagung ausgeschlossen, steckt ja vielleicht ein Mangel an Nährstoffen hinter den lichten Stellen. Dann auf  viel Vitamin B (steckt in Nüssen, Fleisch, Fisch, Milchprodukten..), Vitamin A (Paprika, Karotte, Spinat..), Vitamin C (Zitusfrüchte, Schwarze Johannisbeere, Brokkoli..) und nicht zu vergessen Eisen, Zink, Selen, Kupfer achten

  • Stress abbauen: Überlastung ist die Ursache vieler Erkrankungen und kann auch für Haarausfall verantwortlich sein. Zur Ruhe kommen heißt jetzt die Devise – das tut nicht nur der Haarpracht gut, sondern fördert das gesamte körperliche und seelische Wohlbefinden

  • Chemische Einwirkungen: Dauerwelle, Färben, synthetische Shampoos – wer empfindliches, dünnes Haar sein eigen nennt, sollte es vermeiden

  • Mechanische Strapazen: den straffen Pferdeschwanz oder Zopf, langdauernde Druckstellen am Kopf durch Helm oder andere Kopfbedeckungen vermeiden

  • Liebevolle Behandlung: empfindliches Haar verübelt zu starkes Trockenrubbeln nach der Haarwäsche ebenso wie zu heißes Föhnen. Besser du drückst das Wasser erst mit den Händen aus dem Haar und tupfst es mit dem Handtuch trocken. Und beim Föhnen nicht die heißeste Stufe wählen und den Handföhn in angemessenem Abstand vom Haar halten

  • Hochwertige Pflegeprodukte verwenden: auf synthetische Produkte mit Inhaltsstoffen wie aggressive Tenside, Silikone, Sulfate, ungesunde Alkohole, Parabene, Mineralöl solltest du verzichten. Am besten du verwendest gesunde, gut verträgliche Naturshampoos

  • Akupunktur bei Haarausfall: Akupunktur löst nach TCM Stauungen im Energiefluss des Körpers. Bei kreisrundem Haarausfall soll Akupunktur gute Erfolge aufweisen

  • Bei erblich bedingtem Haarausfall existieren verschiedene Präparate, die recht erfolgreich eingesetzt werden – Garantie gibt es allerdings keine

  • Haartransplantation: dabei werden Haarfollikel vom Hinterkopf (die auf lebenslanges Wachstum eingerichtet sind) entnommen und auf die kahle und lichten Stellen transplantiert. Keine ganz kostengünstige Methode

  • Eine Perücke hilft ebenfalls bei Haarverlust, kann auch emotionale Belastungen, die häufig damit verbunden sind, lindern

  • Natürliche Haarwuchsmittel – da gibt es so einiges, aber ob es wirklich hilft? Mein Vater war betroffen von einer sich ausbreitenden Glatze mit Haarkranz und hat alles mögliche probiert: Birkenblätterextraakte, Koffeinkuren, Kokosöl und Brennesselsud, Bier – Kopfmassagen inklusive – geholfen hat es ihm nicht. Einige dieser Mittelchen können wiederum die Kopfhaut reizen und haben dann möglicherweise den gegenteiligen Effekt. Besonders achten muss man darauf, dass kein „ungesunder“ Alkohol in diesen Anwendungen enthalten ist – er trocknet die Kopfhaut aus, begünstigt Schuppenbildung, Rötungen und Juckreiz. Bitte nicht experimentieren, sondern mit deinem Arzt, deiner Ärztin besprechen.

  • Wenn alles nicht hilft: bleibt wohl nur Akzeptanz. Das ist bestimmt nicht einfach, aber doch möglich. Vielleicht hilft es, den Styling-Typ zu ändern (eine andere Frisur oder einen Bart wachsen lassen), es gibt eine Menge sehr attraktive Männer mit Glatze (Zinedine Zidane, Bruce Willis, Christian Berkel..).
Schöen Haare dank diesen Tipps

Die richtige Pflege bei Haarausfall

Bei Haarausfall und auch bei empfindlichem Haar als Prävention: achte auf eine milde, natürliche Pflege zur Kräftigung der Haarwurzeln und zur Stärkung der natürlichen Schutzschicht der Kopfhaut. Empfindliche Kopfhaut reagiert oft mit Schuppen, Jucken oder vermehrten Haarausfall auf agressive Produkte.

Für die Haarwäsche verwende Shampoos ohne reizende synthetische Inhaltsstoffe wie agressive Tenside, Silikone, Sulfate, Parabene oder ungesundem Alkohol.

Bei normal verschmutztem Haar reicht eine Wäsche völlig aus. Und nicht vergessen: immer sehr gründlich ausspülen, Reste von Shampoo können die Kopfhaut reizen.

mysalifree® Bio-Shampoo Ist besonders reizarm und reinigt sanft schäumend und hautverträglich durch das mildeste aller Tenside, das Kokosglukoside. Das hochwertige Shampoo ist auch besonders geeignet für sensible Kopfhaut und bei Haarausfall, irritierte Haut und Allergiker.

Wertvolle rückfettende Öle wie das besonders milde Reiskeimöl, rein pflanzliches Glyzerin, natürliches Vitamin E und Seidenproteine stärken die Hautbarriere. Für eine gesunde Kopfhaut und glänzendes, kräftiges Haar.

Kosmetikanalyse, eine Schweizer Stiftung zur Erhaltung der Hautgesundheit beurteilt mysalifree® Bio-Shampoo auf seiner unabhängigen,  wissenschaftlichen Plattform mit „sehr gut“.

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